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Schlaganfall – die unsichtbare Bedrohung

Schlaganfall – Was nun?

Schlaganfall – die unsichtbare Bedrohung

Ein Schlaganfall kann dann kommen, wenn Sie es am wenigsten erwarten: Sie verbringen das Wochenende zusammen mit der Familie, sitzen am Abend daheim vor dem Fernseher, sind unterwegs im Urlaub – oder Sie sind mit einer Situation in Ihrem Alltag konfrontiert, welche plötzlich aufkommenden Stress verursacht, wie zum Beispiel ein harmloser Streit, oder ein Moment der Unruhe im Straßenverkehr. Auf einmal spüren Sie starke Kopfschmerzen, sodass Sie den Drang verspüren, zu erbrechen, Sie können nicht mehr sprechen oder gehen, spüren Körperteile nicht, Sie fühlen sich orientierungslos und schwach, sacken in sich zusammen.

Zuerst wird Ihnen nicht bewusst, was Ihr Körper gerade mit Ihnen macht, Sie fühlen sich hilflos und verlieren die Kontrolle über sich selbst. Im schlimmsten Fall kann das tödlich ausgehen.

Die Diagnose ist schockierend: Schlaganfall.

Wichtiger Hinweis

Je älter man wird, desto höher ist die Chance, an einem Schlaganfall zu erleiden: 80 Prozent der Betroffenen sind über 80 Jahre alt. Dazu zählt der Schlaganfall zu den häufigsten Todesursachen in Österreich.

Nach einem Schlaganfall kann es zu Folgen wie Lähmungen, dauerhaften Hirnschädigungen und psychischen Beschwerden kommen.

Ein Schlaganfall kann das Leben eines Menschen von einem Tag auf den anderen dramatisch umkrempeln. Ist man anfangs noch aktiv und fühlt sich gesund, oder zumindest hat es den Anschein, als ob ‚eh alles passt‘, kann ein plötzlicher Schlaganfall einen Menschen komplett aus der Bahn werfen, und schwere körperliche und geistige Folgen nach sich ziehen.

Ein Schlaganfall kann oft vermieden werden, wenn man ‚auf seinen Körper hört‘. Deswegen ist es wichtig, Beschwerden nicht einfach zu ignorieren, sondern bewusst wahrzunehmen.

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Ein Schlaganfall kündigt sich meist durch Voranzeigen an. Achten Sie auf die typischen Vorboten wie

  • Sprachstörungen
  • Schwindel
  • Taubheitsgefühl in Gesicht, Armen oder Beinen

Diese können vorübergehende Beschwerden sein, die viele vorerst gar nicht so ernst nehmen. Lesen Sie im Laufe des Artikels, wie Sie bei einem Schlaganfall am besten reagieren.

Schlaganfall – Schwerbehinderung – Wie geht es weiter?

Ein Schlaganfall kann zu einer Schwerbehinderung führen.

Rund die Hälfte aller Schlaganfall-Patienten leiden unter leichte bis schwere Schäden in Folge eines Schlaganfalls. Dadurch ist der Alltag für viele nicht mehr alleine tragbar. Selbst einfache Tätigkeiten sind eine große Herausforderung, und der Patient ist bei alltäglichen Dingen auf ständige Hilfe angewiesen.

Tipps für Menschen mit einer plötzlichen Behinderung nach einem Schlaganfall

  •  Beantragen Sie Pflegegeld (Mehr Informationen)
  • Lassen Sie sich den Österreichischen Behindertenausweis ausstellen
  • Ziehen Sie in Betracht, Hilfe von außen zu engagieren, um Ihren Alltag zu erleichtern.
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Sie oder Ihr Angehöriger brauchen dringend Hilfe nach einem Schlaganfall?
Wir sind die kostengünstige Alternative! Lassen Sie sich ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren unter 05 1712!

Plötzlich Schlaganfall – Wie reagiere ich im Extremfall?

Sie haben zwar schon hier und dort Erzählungen gehört von Menschen mit einem Schlaganfall, oder Sie wissen, dass irgendein entfernter Verwandter dieses tragische Schicksal erlitt, wissen aber sonst nicht sehr viel darüber, da Sie zum Glück noch nie direkt davon betroffen waren?

Sie wollen mehr erfahren, wie man im Fall der Fälle reagiert? Pflegefux klärt Sie auf.

Wichtiger Hinweis

Wussten Sie, dass 80 % der Schlaganfälle durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursacht werden?
An den Innenwänden der Blutgefäße bilden sich Ablagerungen, die sich mit der Zeit verengen können. Dadurch entstehen Blutgerinnsel. Die Arterien werden schmaler, oder können sich sogar komplett verschließen. Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, und Übergewicht können das Risiko eines Schlaganfalls erhöhen.
Besonders gefährdet sind Menschen mit einer hohen Stressbelastung

Schlaganfall – Jetzt ist richtiges Handeln gefragt!

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3 Anzeichen für einen Schlaganfall


1) Plötzliche Kopfschmerzen

2) Bewusstseinsstörungen

3) Gehschwierigkeiten und/oder Lähmungserscheinungen an anderen Körperteilen oder im Gesicht (eine Seite ‚hängt‘ – fühlt sich taub an)

Wie reagiere ich bei einem Schlaganfall?

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  1. Versuchen Sie, die Kleidung des Betroffenen zu lockern, damit die Atmung erleichtert wird.
  2. Verlagern Sie den Betroffenen in eine stabile Seitenlage
  3. Rufen Sie die Rettung an
  4. Kontrollieren Sie ständig die Atmung des Betroffenen. Bei Atemstillstand muss der Betroffene reanimiert werden.
Wichtiger Hinweis

In Österreich erreichen Sie unter der Notrufnummer 144 oder Euronotruf 112 Hilfe.
Anleitung zur richtigen Reanimation finden Sie unter Rotes Kreuz.

Das sollten Sie NICHT tun:

  • Getränke oder Wasser bringen, da der Betroffene sich verschlucken kann.
  • Auch: Ja keine Medikamente geben, da Blutungen verstärkt werden können.

Wie kann sich ein Schlaganfall auf den Körper auswirken?

Auswirkungen können ganz individuell sein. Im schlimmsten Fall treten dauerhafte Hirnschädigungen auf, sowie Lähmungen von Bein und Arm.
Weiterhin kann es zu Sehstörungen, Schluckbeschwerden oder psychischen Belastungen wegen den Folgen des Schlaganfalls kommen (Trauma, Angstzustände, Depression….)

Behandlung nach einem Schlaganfall

Je schneller ein Mensch nach einem Schlaganfall behandelt wird, desto größer sind die Chancen, dass der Schaden minimiert wird.
Die Ärzte bestimmen nach ausführlicher Untersuchung, was genau der Grund für den Schlaganfall ist. Danach richtet sich dann die Behandlungsmethode und die Art der Reha. Auch muss abgeschätzt werden, wie schwer die Folgen des Schlaganfalls tatsächlich sind.

Arten des Schlaganfalls

  • ischämischer Schlaganfall: Schlaganfall durch einen Gefäßverschluss
  • hämorrhagischer Schlaganfall: Es kommt zu einer Blutung im Gehirn, entsteht meist durch Ruptur des Gefäßes

Je nach Art des Schlaganfalls sind die Behandlungsformen unterschiedlich.

Zum Beispiel wird bei einem ischämischen Schlaganfall Medikamente verabreicht, die das Blutgerinnsel auflösen. Bei einem hämorrhagischen Schlaganfall wird der Patient am offenen Gehirn operiert.

Zum Glück sind heutzutage Behandlungen und Therapieformen sehr umfassend. Jüngere Patienten haben eine bessere Chance als ältere Menschen, wieder vollkommen gesund zu werden. Auch der Lebensstil der Patienten spielt eine große Rolle beim Risiko, an einen Schlaganfall zu erleiden.

Deswegen sollte man bis ins hohe Alter auf eine ausgewogene Ernährung, Sport und einen ausgeglichenen Alltag mit ausreichenden Erholungsphasen achten.

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Der ‚stumme‘ Schlaganfall

Acht geben sollte man, dass ein Schlaganfall nicht immer typische Symptome aufweist.
Deswegen gibt es Fälle, wo ein Schlaganfall übersehen wird, da er nicht als ein solcher wahrgenommen wird.

Wenn ein Schlaganfall nicht bemerkt wird, wird er als ‚stummer Schlaganfall‘ bezeichnet – dieser kommt vor, wenn zB. Teile des Gehirns betroffen sind, die mit Aufgaben betraut sind, welche wir nicht ständig brauchen. Moderne Hirnscans machen diese Schlaganfälle heutzutage ersichtlich. Manchmal werden diese Schlaganfälle ganz zufällig entdeckt, wenn, als Beispiel, der Patient an vorerst harmlosen Symptomen wie chronischen Kopfschmerzen leidet.

Das Problem bei stummen Schlaganfällen ist, dass solche Patienten gefährdeter sind, weitere Schlaganfälle zu bekommen. Laut Studien haben Menschen mit einem stummen Schlaganfall in der Vergangenheit, ein 1,5-fach bis 2,5-fach erhöhtes Risiko für offene Schlaganfälle und ein 4-fach erhöhtes Risiko, später Demenz zu entwickeln.

Informationen für Angehörige von Schlaganfall-Patienten

Angehörige sind wichtig im Umgang mit einem Schlaganfall. Für den Patienten ist es für seine Erholung wichtig, eine Bezugsperson zu haben, die er vertraut. Sollten Sie den Patienten kurz nach dem Schlaganfall besuchen, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und positives auszustrahlen, auch wenn der Schlaganfall für Sie ebenso wie für den Patienten schockierend war.

Durch gutes Zureden, Berührungen und ‚Da-sein‘ kann man dem Betroffenen helfen, dieses schockierende Erlebnis besser zu verarbeiten.

Der Arzt wird Ihnen entsprechend Auskunft geben, wie die Rehabilitation des Patienten gewährleistet wird. Heutzutage gibt es schon sehr moderne Rehabilitations-Einrichtungen, die auf solche Vorfälle spezialisiert sind.

Vielen Angehörigen bereitet die richtige Pflege und Betreuung eines Schlaganfall-Patienten zu Hause große Sorgen.

Sind Sie berufstätig und haben Sie nicht Zeit, sich um den Schlaganfall – Patienten zu kümmern, zB. in Fällen, wo sich der Patient nicht wieder vollständig erholt, oder schwerbehindert ist, sollten Sie sich über alternative Betreuungsformen informieren.

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Profitieren Sie noch heute von unserem Service, wir vermitteln Ihnen geschultes Personal direkt nach Hause!

Fazit

Ältere Menschen haben eine erhöhte Chance, an einem Schlaganfall zu erleiden und in Österreich zählt er zu den häufigsten Todesursachen. Vorbeugen kann man einen Schlaganfall durch ein gesundes, stressfreies Leben, ausgewogene Ernährung, Sport und das Vermeiden von Rauchen und zu viel Zucker. Wer bis ins hohe Alter fit und aktiv bleibt, hat eine geringere Chance, daran zu erkranken.

Es ist wichtig, genau auf seinen Körper zu hören und erste Vorzeichen ernst zu nehmen. Zum Beispiel können Phasen von Taubheitsgefühl, Lähmungserscheinungen, Orientierungslosigkeit oder vorübergehende Sprachstörungen auf einen aufkommenden Schlaganfall hinweisen. Deswegen sollten Sie sich nicht scheuen, einen Arztbesuch auszumachen, wenn Sie so etwas spüren, besonders im hohen Alter!

Zeit ist der wichtigste Faktor bei einem Schlaganfall; Leidet jemand in Ihrer Umgebung plötzlich an einem Schlaganfall, leiten Sie umgehende Hilfsmaßnahmen ein. Erste-Hilfe Kurse können Sie österreichweit beim Roten Kreuz machen.

Bei der Hälfte der Menschen, die einen Schlaganfall haben, können leider dauerhafte Schäden entstehen.

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Sind Sie mit der Hilfe eines geliebten Angehörigen überfordert, der nach einem Schlaganfall durch eine Behinderung in seinem alltäglichen Leben eingeschränkt ist, oder lässt es Ihr Beruf nicht zu, für jemanden in Ihrer Familie da zu sein, können wir Ihnen eine geeignete Pflegekraft vermitteln, die Ihnen diese große Aufgabe abnimmt.

Sind Sie selbst von einem Schlaganfall und dessen Konsequenzen betroffen und benötigen Unterstützung, zögern Sie nicht, uns anzurufen.

Wir sind gerne für Sie da!
Ihr Pflegefux-Team

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