Inkontinenz – die tabuisierte Volkskrankheit - 24 Stunden Pflege - Pflegefux.at
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Inkontinenz – die tabuisierte Volkskrankheit

Inkontinenz ist ein sensibles Thema, dass viele Betroffene und Angehörige berührt. Es stellt für die Person, die an Inkontinenz leidet, eine unglaubliche Belastung dar, die das Lebensgefühl eines Menschen mit Inkontinenz noch stärker einschränkt, als es die sonstigen Schwierigkeiten des Alterns ohnehin schon mit sich bringen.

Der geliebte Angehörige fühlt sich unwohl und ungepflegt – er hat Angst davor, unangenehm zu riechen, dass es andere merken könnten.

Ein bedrückendes Schamgefühl entsteht, dass sich stark auf die Psyche des Menschen mit Inkontinenz auswirkt. Mit Offenheit, Fürsorge, und liebevollen Zuspruch kann sich der Leidensweg, der durch die Inkontinenz entsteht, ungemein verbessern. Zum Glück gibt es heutzutage viele moderne Hilfsmittel, die diskret sind und Gerüche vermeiden.

Doch wie kann man Inkontinenz am besten ansprechen, wie gefühlvoll damit umgehen? 

Pflegefux.at hat Ihnen einige nützliche Praxistipps zum Thema Inkontinenz zusammengestellt.

Inkontinenz ist heutzutage leider noch immer ein Tabuthema, dabei leiden über eine Million Menschen in Österreich an irgendeiner Form von Inkontinenz. Der Angehörige steht also nicht alleine da. Trotzdem ist es vielen Menschen peinlich, darüber zu reden. Ein guter Schritt ist es als Angehöriger, zuerst einmal konkret, aber trotzdem vorsichtig nachzufragen. Zum Beispiel, ob der Angehörige mit dem Toilettengang gut und regelmäßig zurechtkommt, oder, ob eine Sitzerhöhung für die Toilette benötigt wird, um den Toilettengang zu erleichtern. Danach kann man nach und nach ein Gespräch aufbauen, dass es der Person ermöglicht, sich langsam und vertrauensvoll zu öffnen. Spürt man nach der ersten Hürde, dass der Betroffene froh darüber ist, endlich von seinen Sorgen über die Inkontinenz erzählen zu können, kann man zusammen nach passenden Lösungen suchen. Der Gang zum Hausarzt ist dabei unvermeidbar.

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Tipp #1

Die richtige Kommunikation ist das Um und Auf.

Das Gespräch mit dem Angehörigen über die Inkontinenz sollte man offen, aber behutsam führen.

Inkontinenz ist heutzutage leider noch immer ein Tabuthema, dabei leiden über eine Million Menschen in Österreich an irgendeiner Form von Inkontinenz. Der Angehörige steht also nicht alleine da. Trotzdem ist es vielen Menschen peinlich, darüber zu reden. Ein guter Schritt ist es als Angehöriger, zuerst einmal konkret, aber trotzdem vorsichtig nachzufragen. Zum Beispiel, ob der Angehörige mit dem Toilettengang gut und regelmäßig zurechtkommt, oder, ob eine Sitzerhöhung für die Toilette benötigt wird, um den Toilettengang zu erleichtern. Danach kann man nach und nach ein Gespräch aufbauen, dass es der Person ermöglicht, sich langsam und vertrauensvoll zu öffnen. Spürt man nach der ersten Hürde, dass der Betroffene froh darüber ist, endlich von seinen Sorgen über die Inkontinenz erzählen zu können, kann man zusammen nach passenden Lösungen suchen. Der Gang zum Hausarzt ist dabei unvermeidbar.

Wichtiger Hinweis
Betreuung durch Pflegefux.at

Unsere 24 Stunden Pflege begleitet den Betroffenen auch gerne zum Arzt, wenn sich die Person dadurch wohler fühlt.

Der Arzt verordnet abhängig von der Art der Inkontinenz passende Einlagen, Slips und Pants. Die richtige Anwendung ist dabei ausschlaggebend für den Komfort, schließlich soll sich der Mensch auch damit wohlfühlen. Deswegen ist es wichtig, dass der Arzt einem genau erklärt, wie diese funktionieren, sodass es auch der Mensch, der an Inkontinenz leidet, gut versteht. Manche Ärzte nehmen sich dafür leider nicht genug Zeit und man ist zu scheu, selbst genauer nachzufragen. Trotzdem sollte man den Mut aufbringen und darauf bestehen, schlussendlich ist es die Aufgabe eines jeden guten Arztes, der von der Inkontinenz betroffenen Person ein sicheres Gefühl bei der Handhabung zu geben.

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Tipp #2

Das richtige Inkontinenzmaterial hilft maßgeblich, den Alltag und das Wohlbefinden zu erleichtern!

Geprüfte Ärzte, die mit der medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) zusammenarbeiten, finden Sie auf der Homepage.

Heutzutage gibt es viele verschiedene Inkontinenzmaterialien.

Am häufigsten sind aufsaugende wie zum Beispiel Windeln oder Slips, dabei ist es wichtig, dass diese nicht nur Flüssigkeit ableiten, sondern auch unangenehme Gerüche vermeiden und es nicht zur Reizung der Haut kommt. Auch sollten sie beim Gehen nicht rascheln, da dies bei dem Menschen noch mehr Scham auslösen könnte und kontraproduktiv bei der Stabilisierung der psychischen Gesundheit ist. Normalerweise ist das bei modernen Materialien nicht der Fall.

Auch spezielle Matratzenauflagen können für Verbesserung bei Inkontinenz sorgen und sind beliebt.

Fühlt sich der Angehörige unwohl mit dem Tragekomfort, sollte man dies unbedingt ernst nehmen und nocheinmal  mit dem Arzt reden, um nach der richtigen Alternative zu suchen. Schließlich liegt das Wohlbefinden des Betroffenen mit Inkontinenz an erster Stelle.

Wichtiger Hinweis
Die richtige Unterstützung – Pflegefux.at

Um die Hilfestellung und Anlegung der Inkontinenzmaterialien, sowie um die Körperpflege kümmert sich das Betreuungspersonal von Pflegefux.at mit Ihrem Angehörigen zusammen. Unsere BetreuerInnen sind rund um die Uhr um einen professionellen und liebevollen Umgang mit dem zu-pflegenden Menschen bemüht, sie stehen ihm zur Seite, speziell, wenn es um Inkontinenz geht. Dies entlastet nicht nur den Alltag und das Leben von dem Betroffenen, sondern auch von Ihnen.

Beratung von Experten – Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Die MKÖ wurde vor 25 Jahren gegründet und bietet eine umfangreiche Beratungsstelle für Menschen mit Inkontinenz. Betroffene und Angehörige können sich unter der Telefonnummer 0810/100 455 oder per Mail ([email protected]) an Experten wenden, um sicher und unabhängig beraten zu werden. Hier können Sie auch kostenlos Infomaterial zum Thema Inkontinenz anfordern und über Inkontinenz-Informationsstellen in ganz Österreich informiert werden.

MKÖ – Ärzte: http://www.kontinenzgesellschaft.at/bsz_stellen.htm

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Tipp #3

Wheelmate – kostenloser Toilettenfinder – App

Eine tolle Möglichkeit, eine behindertengerechte Toilette in Österreich zu finden, bietet das App “Wheelmate”. Dieses ist kostenlos und wird von den Benutzern selbst auf den neuesten Stand gebracht: http://www.wheelmate.at/

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